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Kino 10.09.2026

Das gab es in 60 Jahren Star Trek nicht: In neuer Folge wird nur Spock vom unglaublichsten Beaming-Unfall aller Zeiten verschont

Das gab es in 60 Jahren Star Trek nicht: In neuer Folge wird nur Spock vom unglaublichsten Beaming-Unfall aller Zeiten verschont
In der aktuellen Staffel von Star Trek: Strange New Worlds übertraf die Serie sich selbst, was alberne Gimmick-Episoden angeht. Das kam nicht bei allen Trekkies gut an.

Star Trek wurde diese Woche, am 8. September, um genau zu sein, 60 Jahre alt. In all dieser Zeit gab es nicht nur allerlei überraschende Gaststars, sondern auch abgefahrene Storys, die den verschiedenen Crews widerfahren sind. Was diese Art von Sci-Fi-Schabernack angeht, sticht vor allem Star Trek: Strange New Worlds hervor. Bereits in den vergangenen Staffeln gab es beispielsweise eine Musical-Folge und einen Whodunnit-Krimi mit Captain Pike (Anson Mount) und Co. zu sehen. Die aktuelle Staffel 4 geht mit einem abgefahrenen Transporterunfall aber noch einen Schritt weiter.

Star Trek mit Muppets: Diese neue Folge sorgte sofort für Aufsehen

Schon während der San Diego Comic-Con 2025 wurde Staffel 4 von Strange New Worlds mit einem Teaser angekündigt, der Captain Pike als Muppet-artige Puppe zeigt. Ein gefundenes Fressen für jene, denen diese Star Trek-Serie längst zu albern geworden war. Zu sehen bekamen wir die Arbeit von Regisseurin Jordan Canning, die ein Drehbuch von Co-Showrunner Henry Alonso Myers und Dana Horgan inszenierte, aber erst Ende August dieses Jahres, als die Folge Stufe-5 Transporterunfall bei Paramount+ online ging.

Aber warum geht es? Spock (Ethan Peck) muss nach einem Shuttle-Ausflug feststellen, dass die restlichen Crew-Mitglieder der USS Enterprise durch einen verheerenden Transporterfehler in filzige Puppen verwandelt wurden. Der Puffer brachte etwas durcheinander, nachdem Scotty (Martin Quinn) eine Puppe namens Little Ricky gebeamt hatte. Und während die Crew mit ihrer neuen Muppet-Existenz hadert, bekommt sie es ausgerechnet mit aggressiven Orionern zu tun.

Tatsächlich arbeitete die für die Muppet Show bekannte Jim Henson Company an der Folge mit, die leider nicht bei allen Trekkies gut ankam. Aber es ist nicht alles so, wie viele befürchtet hatten.

Alles nur geträumt: Den Muppet-Transporterunfall gab es gar nicht

Obwohl auch schon Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert Episoden mit unwahrscheinlichen Beaming-Vorfällen hatte, in denen Teile der Crew etwa in Kinder verwandelt wurden, entschloss man sich im Rahmen dieser Star Trek-Folge für eine andere Lösung. Am Ende erfahren wir, dass Spock die gesamte Farce nur geträumt hatte, was Fans über die ein oder andere fragwürdige Techno-Babble-Erklärung hinwegsehen lassen soll. Allerdings darf man sich schon fragen, ob diese Erklärung bei der Musical-Folge nicht angebrachter gewesen wäre.

  • Mehr: Die ultimative Star Trek-Übersicht

Vergraulte Fans beschwichtigte der Traum-Twist jedenfalls nicht. Während mein Kollege Max Wieseler zwar sehr viel Spaß mit der aktuellen Staffel und auch dieser Folge hatte (hier geht es zu seinem Serien-Check), bewerteten Fans auf IMDb  die Star Trek: Strange New Worlds-Muppets lediglich mit einer 4,7 von 10. Nur die zwei Wochen später gezeigte Seifenopernepisode Wie Chronitonen durch das Stundenglas, eine Parodie auf die langjährige Soap Zeit der Sehnsucht, wurde in Staffel 4 noch niedriger eingestuft.

Insgesamt wird die aktuelle Staffel von Strange New Worlds wieder zehn Episoden haben. Danach wird die Serie mit einer 5. und letzten Season abgeschlossen.

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