Kelly Osbourne über politische Gesinnung von Mutter Sharon: "Ich sehe das anders"
In einem Interview mit Attitude bei den National Television Awards teilt Kelly Osbourne ihre Meinung zu Sharon Osbournes Unterstützung von politisch rechten Veranstaltungen und Gedankengut. Im April war Sharon Osbourne aufgefallen, weil sie sich in den sozialen Medien für den “Unite The Kingdom”-Marsch ausgesprochen hatte. Hinter dem Anti-Migrations-Marsch, der am 16. Mai stattfand, stand der rechtsextreme britische Aktivist Tommy Robinson. Circa 60.000 Menschen versammelten sich in London.
“Da sind wir nicht einer Meinung”, antwortete Kelly Osbourne im Gespräch. “Das ist die eine Sache, bei der meine Mutter und ich nicht die gleiche Meinung teilen. Das ist nicht leicht, weil ich meine Mutter liebe, aber ich muss auch verstehen, dass sie das Recht auf ihre eigene Meinung hat. Es wird wirklich kompliziert, wenn es um Politik geht. Aber ich sehe das anders als sie.”
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Kelly und Sharon Osbourne politisch uneins
Kelly Osbourne drückte in dem Interview außerdem ihre Unterstützung für die queere Community aus und zeigte sich traurig darüber, dass ihre Mutter transfeindliche Aussagen getätigt haben soll. “Ich weiß nicht, ob meine Mutter genug trans* Personen kennt, um das fair beurteilen zu können,” sagte Kelly.
Sharon Osbourne nahm erst in jüngster Vergangenheit Marilyn Manson in Schutz und sagte, dass sie die Anschuldigungen nicht glauben würde. Gegen ihn läuft seit mehreren Jahren ein Gerichtsverfahren mit dem Vorwurf von sexuellem Missbrauch. Mehrere Frauen traten mit ähnlichen Anschuldigungen an die Öffentlichkeit.
Kelly Osbourne über Gewichtsverlust während Trauer
Gegenüber der britischen Boulevardzeitung The Mail On Sunday sprach Kelly Osbourne offen darüber, wie stark der Tod ihres Vaters Ozzy Osbournes im Juli 2025 sie mitgenommen habe. Sie stand ihrem Vater sehr nahe und beschrieb nach seinem Tod, dass sie mit ihrem Vater ebenfalls ihren besten Freund verloren hatte. Laut eigener Aussage sah sie erst, wie viel Gewicht sie durch die Trauer verloren hatte, als sie ein Foto von sich bei den Grammy-Awards 2026 sah.
“Eine gebrochene Person”
“Ich sah aus wie der Crypt Keeper [von ‘Geschichten aus der Gruft’]”, erzählt Kelly Osbourne. “Ich habe gesagt: ‘Das macht mir Angst, ich wusste nicht, dass ich so aussehe.’ Man konnte jeden Knochen in meiner Wirbelsäule sehen.” Sie erklärt weiter, dass sie das erst nicht hätte wahrnehmen können, weil ihr Leid zu groß gewesen sei: “Ich habe nur eine gebrochene Person gesehen.”
Kelly Osbourne plant diesbezüglich eine dreiteilige Fernsehdokumentation über Trauer, psychische Gesundheit und was sie durchgemacht hat. “Die Person, die ich war, bevor mein Vater starb, ist tot”, sagt sie. “Dieser Mensch existiert nicht mehr.”
Der Beitrag »Da sind wir nicht einer Meinung« erschien zuerst auf VISIONS.de.
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